Warum kann man eigentlich nicht als Chinese in China inkarnieren?

Diese Frage kam mir gestern bei einem Spaziergang in den Sinn. Wenn man inkarniert, bringt man immer Karma aus einem früheren Leben mit. Denn man hat praktisch immer eine Bürde oder eine Aufgabe, die man in dieser Welt mit sich trägt. Diese kann aus ganz frühen Leben kommen und immer belastender werden, wenn man sich nicht damit beschäftigt, sondern im Gegenteil dem Schicksal aus dem Weg geht. Aus all unseren früheren Inkarnationen bringen wir Geschichten mit, deren Verlauf wir noch zu schreiben haben oder den wir korrigieren und wiedergutmachen müssen, oder Erfahrungen, die uns noch immer traumatisieren und in dieser Dimension gefangen halten. Die Menschheit hat mit der Zeit immer mehr solche Geschichten hinter sich und jedes Leben hat seine Vorgeschichte in einem anderen Leben.

Und somit ist auch klar, warum ein Kind, dass in China zur Welt kommt, nicht einfach Chinese sein kann, sondern immer eine Vergangenheit aus anderen Leben und anderen Orten mit sich bringt. Deshalb kann der Chinese nicht einfach Chinese sein, weil er mindestens eine andere Inkarnation in dieses Leben mitbringt. Wenn der Chinese sein Karma abarbeitet, kann er in einer anderen Inkarnation als diese Person inkarnieren, die er nun ist. Aber das wird er nicht mehr, da man auf dieser Welt nicht ohne Karma inkarniert.