Meine Gedanken über die Lebensweise

Mir ist es immer schwer gefallen, mich für einen Beruf zu entscheiden. Es gab nie diesen einen „richtigen“ Beruf, alle Ausbildungen haben mich (bis heute) enttäuscht. Das Bedürfnis, erst einmal mich selber kennenzulernen und meine eigenen Vorstellungen vom Leben umzusetzen, war viel zu stark. Die Lebensweise ist für mich wichtiger, als einen Beruf auszuwählen.

Diese Einstellung hatte ich schon ganz früh, sie hat mich immer begleitet. Da war das Interesse für die verschiedenen Kulturen wie Indianer, Buddhisten oder Pilgerer und ich beschäftigte mich mit dem Verhalten der Tiere, vorallem der Hunde und Pferde. Es gab viele Lebensbereiche, die ich kombinieren wollte. Doch in unserer Zivilisation ist es fast unmöglich, sich ein solches Umfeld zu schaffen.

Mir fällt auf, wie wichtig es ist, sich ein Umfeld zu schaffen, indem man seine eigenen Interessen umsetzen kann. Doch mir fällt auch auf, dass die meisten Leute sich an das bestehende Umfeld anpassen. Das System ordnet uns in bestimmte Kategorien ein, anstatt uns zu ermöglichen, eine eigene, selbständige Lebensweise zu wählen.

Von uns wird verlangt, in einer gespaltenen Gesellschaft zu leben, in der Konsum und Ausbeutung vorherrschen. Dieses materialistische System wird aber früher oder später einsehen müssen, dass es nicht auf egoistischen und machtzentrierten Erfolg ankommt, sondern auf Vielseitigkeit und Nachsicht. Wir müssen wieder mehr auf die Erde hören, damit wir eine Gesellschaft entwickeln können, die sich selbst versorgen kann, ohne dabei andere Kulturen auszubeuten.

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